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Arthrose


Arthrose

Unsere Gelenke sind von Knorpel überzogen, der durch seine Beschaffenheit ein nahezu widerstandsloses Gleiten ermöglicht. Wie jedes Bindegewebe unterliegt auch der Gelenkknorpel einem natürlichen Verschleiß; geht er dem Gelenk verloren, spricht man von einer Arthrose.

Je stärker der Verlust an funktionsfähigem Knorpel ist, desto schwerwiegender sind meist auch die klinischen Symptome: Gelenkschmerzen, Schwellungen und Ergussbildungen im betroffenen Gelenk sind die Folge.

Arthrosen treten familiär gehäuft auf, haben also eine genetische Komponente, sie können aber auch Folge einer Gelenkverletzung sein. In diesem Fall sind nicht selten auch jüngere Menschen von einer Arthrose betroffen.

Solange der Knorpelschaden noch umschrieben ist, kann in vielen Fällen durch unterschiedliche Transplantationsverfahren eine biologische Rekonstruktion erzielt werden. Ist eine Gelenkfehlstellung die Ursache, beispielsweise ein O-Bein, so kann eine operative Achskorrektur („Umstellungsoperation“) zielführend sein.

Bei einem generalisierten Verschleiß des Gelenkknorpels hingegen bleibt letztlich nur der endoprothetische Gelenkersatz, also das künstliche Gelenk.

Als Alternative zu einer Operation können Sie aber auch eine rein konservative Therapie der Arthrose versuchen. Dabei wird ein vielseitiger therapeutischer Ansatz gewählt: neben einer gezielten Bewegungstherapie können weichbettende Einlagen, entzündungshemmende Medikamente, Bandagen, Nahrungsergänzungsmittel und Akupunkturen helfen Ihre Beschwerden zu lindern.